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Alle Artikel in dieser Homepage und die darin stehenden Aussagen sind das Ergebnis meiner jahrzehntelanger Beschäftigung mit der Musikwiedergabe, nicht nur aus technischer Sicht, sondern vor allem aus der Praxis, denn nicht alles das messbar ist, ist auch hörbar, viel eher könnte man sagen „das Wenigste davon“.

Wie auch in allen anderen Branchen müssen die Hersteller von Audiogeräten und Zubehörteilen Geld verdienen und das ist ja nichts Verwerfliches. Dabei werden – wie fast überall – über geschickte Werbung, über wunderschöne Hochglanzprospekte und meist im Zusammenhang mit den einschlägigen Medien Dinge versprochen, die vorsichtig ausgedrückt, nur „zum Teil“ der Wahrheit entsprechen. Zumindest aber werden ganz wichtige Dinge, die sich erst in der Praxis ergeben und die alles frühzeitig limitieren, auf elegante Art „totgeschwiegen“. Das ist aber vergleichsweise noch harmlos gegen das, was oft Hersteller von Zubehörteilen versprechen, allen voran die Kabelhersteller. Müssten sie das was sie behaupten auf seriöse Art unter Beweis stellen, so wären sie chancenlos.
Das gilt für die Audio-Elektrogerätehersteller ebenso, denn mehr als „tadellos funktionieren“ gibt es hier nicht und fast alle Geräte überschreiten heute die dazu notwendigen Voraussetzungen bei weitem, sogar relativ preisgünstige.

Würden Audiokomponenten nur „sinnvoll, vernünftig und praxisgerecht“ hergestellt werden, so gäbe es keine teuren Geräte, schon gar nicht in Anbetracht der Umstände, unter denen sie in den allermeisten Fällen betrieben werden. Warum das so ist, das ist schnell erklärt, auch wenn es „schmerzt“, nämlich deshalb, weil fast immer schlechte Raumakustik, nicht vorhandene Raumsymmetrie, falsche, bzw. schlechte Aufstellung der Lautsprecher, sowie das Hören außerhalb des sehr kleinen Stereofensters alles zunichte machen, da helfen hochgezüchtete Komponenten nichts und teures Zubehör schon gar nicht.

Wer aber Freude an edlen Geräten hat und wer bereit ist, dafür viel Geld auszugeben, mit dem Wissen, dass sich deshalb klanglich nichts verbessert und dass damit in der Praxis weit über das Ziel geschossen wird, der hat mein volles Verständnis. Auch ich habe schon oft Geräte wegen „besserer“ Optik, Machart und Haptik gekauft und ich würde es durchaus wieder so machen.

Es gibt aber ebenso Grenzen nach unten. Ein billiger „Plastikturm mit Winzigböxelchen“ kann schon aus physikalischer Sicht mit ordentlich dimensionieren Geräten nicht annähernd mithalten. Das ist auch sofort hörbar, selbst unter schlechten Umständen.

Fest steht, die Audiowiedergabe und die Komponenten dazu folgen nur der Physik, bzw. den Naturgesetzen. Esoterik und Voodoo haben hier nichts verloren.
Leider wird mit dem Unwissen, mit der Gutgläubigkeit und mit der leichten Suggestionsfähigkeit der meisten Interessenten ein recht böses Spiel gespielt.

Mein Ziel ist es, hier aufzuklären, ohne zu missionieren.